Laechenstein

– Chor A Cappella
– (SATB)

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Laechenstaen

  • vierstimmig gemischter Chor
  • Leicht tanzend, erzählerisch
  • Text: „Leichenstein“ (Andreas Thürnbeck)
  • Sprechgesang
  • 4′ 00″
  • Konzert, Unterricht, Wettbewerb

Preis: 29,90

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Laechenstaen

„LAECHENSTAEN“ ist ein a cappella Stück, das für vierstimmig gemischten Chor (SATB) geschrieben ist. Die Textvorlage ist eine Ode aus der Gedichtsammlung „:leben: :lust:leid:liebe:“ von Andreas Thürnbeck (AUT).

Die Schreibweise des Titels und des gesamten Textes ist in dieser Chorkomposition vom Komponisten Johannes Kobald leicht verändert worden. Beim Sprechen oder Singen entsteht dadurch zwingend eine auffallend deutliche Artikulation der einzelnen Vokale, Konsonanten und Silben.

Der Notentext ist wie folgt modifiziert:

  • harte Konsonanten (s, k, etc.) erhalten einen eigenen Notenwert und werden mit einem Notenkopf in X-Form notiert
  • weiche Konsonanten (m, n, etc.) erhalten einen eigenen Notenwert
  • Diphthonge (ei, au, etc.) werden in mehrere Selbstlaute zerlegt und erhalten dementsprechend viele Notenwerte (Ein = A-e-in)

Mit dieser Kompositionstechnik entsteht eine stark überzeichnende Aussprache des Textes. Damit erhält die Dramaturgie eine weitere Möglichkeit zur musikalischen Interpretation.

Besondere Herausforderungen in diesem Stück sind:

  • klare Angaben zur Interpretation (erzählerisch, affektiert, nervös, etc.)
  • rasch wechselnde Dynamik
  • fließende Achtelbewegung im Fünfvierteltakt

Es macht großen Spass während dem Einstudieren der Partitur die großen textlichen Zusammenhänge nach und nach zu erkennen. Die Proben sind kurzweilig und mitunter auch sehr lustig: gilt es doch in der Chorgruppe mitunter schauspielerische Fähigkeiten für eine ausgereifte Interpretation des Stückes zu entwickeln.

„LAECHENSTAEN“ ist ein Muss für ambitionierte Chöre mit Lust nach Neuem!

TIPP:
Konzentriere Dich zuerst nur auf den Text und den Rhythmus der Noten. Singe erst, wenn Du Notenwerte, Silbentrennung und Interpretation gut beherrschst!


– Text:

leichenstein
einen leichenstein will ich mir suchen
will ihn setzen dann
auf mein bleich gebein
was soll er sagen
wofür soll er stehn
will wohl gründlich suchen
muß ich ihn doch auf ewig tragen
soll er aus marmor sein
dunkel scheinend und fein sein
oder gar aus gold sein
funkelnd glänzend und rein sein
oder schlicht aus holz sein
einen leichenstein will ich mir suchen
ein gebild vielleicht aus fleisch und blut
wäre das nicht gut
auf ewig gekettet an mein tot gebein
eine menschheit von jungem leben
mit weißem haar und augen von roter glut
galle speiend rotz und wasser heulend
und mir ewig leben gebend
nein, einen leichenstein will ich mir suchen
einen, der mich nicht verklärt
mir keine lust verwehrt
und mit mir in ewigkeit währt
einen leichenstein will ich mir suchen
vielleicht, so denke ich
nehm ich doch mein eigen bleich gebein
leg mich selbst auf mein kaltes grab
blutarm und fahl und kahl
und winke jedem ab:
kannst ruhig weitergehn,
hier gibt’s nichts zu sehn.
aus: :leben: :lust:leid:liebe:
Autor: Andreas Thürnbeck
ISBN: 978-3-99003-018-9 Verlag: Novum

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Notenvorschau

Audio
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